x-mas und die Magie der Rentiergöttin

Warum gibt es eigentlich so viele Rentiere bei unseren Weihnachtsdekorationen?
Natürlich hat auch das was mit einer Göttin zu tun:
Der 26. Dezember ist nämlich das Fest der Rozhanitza, von der die Mythen erzählen, das sie an diesem Tag Geburtstag hat.
Denn zu diesem Termin wird auch der Winter „geboren“ – und damit das Licht wiedergeboren. Weiterlesen

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RAUHNÄCHTE – jetzt!

PerchtJetzt die Percht begrüßen

jetzt 3x ums Haus räuchern –
für die Weiße, die Rote und die Schwarze –
für Schutz, Gesundheit und Lebensfreude

jetzt Vanillekipferln in den Wind werfen,
denn die Percht mag weiße Speisen

jetzt all das, was ich aus dem alten Jahr nicht mehr brauche, in den großen Kessel der Göttin zurückgeben

jetzt auf die Kraft der Transformation trauen Weiterlesen

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24. Dezember: Wir feiern die Urmutter der Menschheit

Quizfrage:
Was feiert das Christentum am 24. Dezember? Weihnachten? Die Geburt des Heilands?
Weit gefehlt! Ein Blick in den Kalender gibt darüber Aufschluss.
Was steht da am 24. Dezember?
Adam und Eva!
Also schauen wir uns das einmal näher an:
Das Christuskindlein wurde ja angeblich irgendwann in der Nacht von 24. auf den 25. Dezember geboren. Zwar kann das eigentlich nicht sein, weil dieses Datum mit anderen Details der biblischen Geschichte nicht übereinstimmt. Weiterlesen

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23. Dezember – Das Fest der Wölfin und der Zieh-Mütter aller Wesen

Der 23. Dezember ist der Festtag der Acca Larentia. An diesem Tag wurden im antiken Rom ihr zu Ehren Festspiele, die sogenannten Larentalia gefeiert.
Acca Larentia ist die sagenhafte Amme der mythischen Stadtgründer Romulus und Remus, die sie in einem im Fluss Tiber treibenden Korb fand. Sie wird meist als Wölfin, die die Kinder säugt, dargestellt.
Einen Tag vor der „Modraniht“ – der „Nacht der Mütter“ ist dies damit auch der Tag all jener Frauen, die ihre Mütterlichkeit unabhängig davon leben, Weiterlesen

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Magische Wintersonnenwende in einer Schwarzmondnacht mit Sternschnuppenschauer

Das kommt nur sehr selten vor: Die längste Nacht des Jahres ist gleichzeitig auch die dunkelste, denn wir haben zur Wintersonnenwende 2025 eine Schwarzmondnacht.
Die Wintersonnenwende ist ja immer eine besonders magische Zeit im Jahr: Aus der größten, längsten und tiefsten Dunkelheit heraus wird das neue Licht geboren. Und dieses Jahr ist sie ganz besonders, denn sie fällt nahezu zeitgleich mit dem Dezember-Schwarzmond zusammen.
Der Winterbeginn fällt heuer auf den 21. Dezember. Genau um 16:03 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreicht die Sonne ihren südlichsten Punkt auf dem südlichen Wendekreis und „wendet“ sich. Weiterlesen

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Das opulente Fest der Göttin Ops

Im Alten Rom feierte man am 19. Dezember das Fest der fülligen Göttin Ops. Und es soll dabei auch zugegangen sein, wie im „Alten Rom“.
Ops – die fruchtbare, reiche, mächtige, „opulente“ Göttin hatte einen sehr wichtigen Beinamen: „Consivia“. Das leitet sich von „consiva“ ab (lat. – „die geborgen hat“).
Sie ist damit die Göttin des „geborgenen Getreides“ und all jener Feldfrüchte, die nach einer – hoffentlich erfolgreichen – Ernte gut konserviert und sicher eingelagert werden konnten.
Und wenn dies gut gelungen war, dann freuten sich unsere Vorfahren – ganz besonders in der kargen Winterszeit.
Wer mit der Gunst der Göttin genug Getreide „geborgen“ hatte, kam damit gut über die kalte Weiterlesen

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Die wilde Kraft der blutigen Luz

Der 13. Dezember ist der Lucientag. Warum gerade dieser Tag?
Ab diesem kommt das Licht wieder! Zumindest am Abend.
Der Tag mit den wenigsten Sonnenstunden und der längsten Nacht ist zwar die Wintersonnenwende am 21. Dezember. Die Sonne geht allerdings im Jahresverlauf am frühesten genau am
13. Dezember Abends unter.
Nach dem Lucientag werden die Tage am Abend schon wieder länger.
Was die Menschen offenbar beobachtet haben und es als Segen der
Lichtgöttin zuschrieben.

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8. Dezember – Die Geschichte einer Ahnin, der Erbsünde und einer merkwürdigen Empfängnis

8. Dezember – was feiern wir denn da?
Maria im G’fängnis – wie eine meiner Freundinnen als Kind immer verstanden hat. Eine andere berichtet, sie hätte sich immer gefragt, was Maria zum Verhängnis wurde.
Nein all das natürlich nicht, sondern Mariä Empfängnis!
Aber auch das hat immer wieder ziemliches Stirnrunzeln verursacht.
Hui, da empfängt Maria am 8. Dezember und am 24. bringt sie ihren Sohn zur Welt, Turboschwangerschaft?
Natürlich ist das alles ganz anders, denn Maria empfängt nicht, sie wird empfangen nämlich von ihrer Mutter Anna, die sie dann zu Mariä Geburt am 8. September zur Welt bringt – also da stimmt dann die 9-Monatsrechnung wieder. Weiterlesen

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Wer eigentlich ist Krampus und ist er mit einer Göttin verwandt?

Er heißt Krampus, kommt gar furchteinflößend daher, wenn er kettenrasselnd den Heiligen Nikolaus begleitet und unartige Kinderlein bestraft.
So oder so ähnlich wird von der Schreckensgestalt erzählt, die da am 5. Dezember ihr Unwesen treiben soll.
Was mich schon als Kind irritierte: Wenn der Krampus am 5. und der Nikolaus am 6. Dezember kommt, dann kann er den heiligen Mann ja gar nicht begleiten. Ist er nur so etwas wie die Vorhut, damit Nikolaus am Tag darauf umso strahlender und milder auftreten kann? Weiterlesen

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Von einer alten Göttin zum Kasperl – Gedanken zum heutigen Barbara-Tag

Als Kind hat für mich der Advent, die Vorfreude auf Weihnachten immer am 4. Dezember begonnen – mit dem Aufstellen der Barbara-Zweiglein.
In dem ganz und gar nicht katholischen Haushalt meiner Kindheit wurde erstaunlicherweise die „Heilige Barbara“ immer sehr hochgehalten. Was mich heute nicht mehr wundert, hat die Barbara eine uralte Vorfahrin, deren Tradition in vielen Familien noch heute sehr lebendig ist: Borbeth.
Sie ist jene Gestalt der „drei Bethen“, die für das Heilen, die Wärme und die Geborgenheit steht, gleichzeitig Bergmutter, Sonnenmutter und Todesgöttin.
Der Name Borbeth entstammt in seiner ersten Hälfte wahrscheinlich dem keltischen Stammwort „borm“, dies ist auch der Wortstamm für „warm“, „wärmen“.
Damit ist sie die warmherzige, sonnige Kraft der Weiterlesen

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1. Adventsonntag – eigentlich sollten wir heute alle 4 Kerzen anzünden

Advent, Advent ein Lichtlein brennt …
Am 1. Adventsonntag lohnt es, sich ein wenig mit den Hintergründen der Bräuche und Mythen zu beschäftigen.
Der Ursprung des Wortes Advent liegt in der lateinischen Sprache.
Es kommt von „advenire“,  was Erwartung oder Ankunft bedeutet.
Die Erwartung war schon immer auf die Wintersonnenwende hingerichtet – getragen von der Hoffnung, dass ab diesem Termin das Licht wieder zunimmt.
Die christlichen Kirchen haben dies auf die Vorbereitungszeit auf Christus Geburt umgedeutet. Weiterlesen

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Sankt Kathrein stellt’s Tanzen ein und die Sperrnächte beginnen

Sankt Kathrein stellt’s Tanzen ein – aus ist es mit den Vergnügungen am heutigen 25. November, dem Katharinentag.
Jetzt wird’s ernst. Jetzt beginnt der Advent und damit die stille, auch fromme Jahreszeit.
Das allerdings auch nicht überall.
So feiern die Schneiderinnen in Pariser Modehäusern, die bis bis heute nach der katholischen Heiligen „Cathérinettes“ heißen, diesen Tag mit Champagner!
Die Heilige Katharina, der von der katholischen Kirche mangels an historischen Beweisen ihre Heiligkeit ohnehin wieder aberkannt wurde, basiert auf der jugendlichen Kraft der alten Muttergöttinnen, der Bethen.
Sie ist die Wilbeth, die keltisch-alpenländische Mondmutter, jene, die den Lebensfaden spinnt, die zu dem „Heiligen Madl mit dem Radl“ wurde.

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