artedea-Angebot zum Internationalen Tag des Mondes

Heute vor 55 Jahren war der 1. Mann am Mond. 
Dieser 20. Juli, an dem im Jahr 1969 die erste bemannte Mondlandung stattfand, wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2021 als der „Internationale Tag des Mondes“ ausgerufen. Dieser findet damit heuer zum 3. Mal statt. Das Weltraumprogramm hieß damals „Apollo“.
Nun plant die US-Raumfahrtbehörde Nasa eine Zukunft der „bemannten“ Raumfahrt: Nach über 50 Jahren zurück zum Mond! Diese wird nach Apollos Zwillingschwester Artemis benannt.
Mehr dazu in diesem Blogbeitrag.
Mit der Artemis-Mission soll auch erstmals eine Frau den Mond betreten. Diese erste Artemis-Mondlandung war ursprünglich für das Jahr 2024 Weiterlesen

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16. Juli: Welttag der Schlange – feiern wir die Schlangengöttinnen

Heute, am 16. Juli feiern wir den Welttag der Schlange.
Viele Menschen mögen Schlangen ja überhaupt nicht und assoziieren Unheil, Ekel und Angst mit ihnen.
Die negative Aspekte äußern sich z.B. in der Redensart der falschen Schlange bzw. jener, mit gespaltener Zunge zu sprechen oder im der englischen Begriff „snaky“ (= falsch, hinterhältig).
Der Welttag der Schlange soll Weiterlesen

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Die besondere Qualität des Juli-Schwarzmonds

Dieser Juli-Schwarzmond ist immer etwas ganz besonders.
In der Zeit der großen Hitze des Sommers eine ganz dunkle Nacht.
Eine, in der wir rausgehen und durchatmen können unter dem mondlosen Firmament, in dieser Nacht, in der die Sterne besonders schön funkeln. Weiterlesen

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Feiern wir die Elemente und ihre Göttinnen im Juli

Juli! Als ich ein Kind war, war mir dieser Monat der allerliebste.
Er hatte so einen Hauch von Unendlichkeit.
Die Schulferien hatten gerade begonnen und deren Dauer war noch sooo laaaang.
Ganz im Gegensatz zum August, der mich dann schon wieder an die Endlichkeit erinnerte, mit den Ermahnungen meiner Mutter, täglich ein wenig vom Lernstoff anzuschauen, um mich auf das nächste Schuljahr vorzubereiten. Weiterlesen

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24. Juni – Der glückliche Tag der Fortuna

Heute ist ein Glückstag!
Denn im Alten Rom war der 24. Juni der traditionelle Feiertag der Göttin Fortuna.
Dieser Stichtag markierte nach dem Julianischen Kalender die Sommersonnenwende.
Dass Fortuna genau an diesem Tag geehrt und gefeiert wurde, kommt nicht von ungefähr: Jetzt ist vieles in der Natur herangereift, jetzt beginnt die Erntezeit, die sich bis in den Herbst zieht.
Und dazu braucht es – neben all der harten Arbeit – auch Glück und die Gunst von Fortuna.
Was gesät wurde, das muss nicht aufgehen, was geblüht hat, das kann durch schlechte Witterungsbedingungen nach der Blüte zunichte Weiterlesen

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Sommersonnenwende – Resumée zur Jahresmitte

Offiziell beginnt der Sommer heute, am 20. Juni um 22.50 Uhr MEZ.
Die glutheißen Ta­ge des Juli und August liegen noch vor uns, doch jetzt ruhen wir für einen Augenblick zwischen Aussaat und Ernte.
Eine gute Zeit, für einen Mo­ment inne zu halten, die Wärme zu genießen und die Fülle, die die Natur jetzt bie­tet, zu feiern.
Die kürzeste Nacht bzw. der längste Tag des Jahres und stellt einen Wendepunkt im Jahreskreis dar.
Viele Kulturen haben diese Zeit des Jahres als etwas Magisches verstanden.
Und seit Weiterlesen

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11. Juni: Fest der Mütter und der Tanten

Jeweils am III. Idus Iun, also dem 11. Juni wurde im antiken Rom das Fest „Matralia“ zu Ehren der Göttin Mater Matuta gefeiert. Es war das Fest der Mütter. Eine nur einmal verheiratete Frau hatte dabei das Privileg, die Kultstatue der Mater Matuta zu krönen.
Interessant, dass dies eigentlich ein Fest der Tanten war, denn die Frauen bitten die Göttin vor allem um die Gesundheit der Kinder ihrer Schwestern und erst anschließend um die Gesundheit der eigenen Kinder – eine alte matriarchalische Vorgehensweise.
Diese Feier hatte in der römischen Gesellschaft eine große Bedeutung und unterstrich die entscheidende Rolle der Frauen für den Erhalt von Familie und Gemeinschaft.
Ein wichtiger Bestandteil der Feier war die Zubereitung und der Verzehr spezieller Weiterlesen

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8. Juni: Feiern wir das Meer und die Meergöttinnen

Seit 2009 wird von den Vereinten Nationen der 8. Juni als „Tag des Meeres“ begangen. Er hat seinen Ursprung im Erdgipfel (Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung) am 8. Juni 1992 in Rio de Janeiro.
Ziel dieses Tages ist es, die Ozeane als bedeutend für die Ernährungssicherheit, Gesundheit und dem Überleben allen Lebens, für das Klima und als ein kritischer Teil der Biosphäre ins Bewusstsein zu bringen und Weiterlesen

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Feiern wir die Elemente und ihre Göttinnen im Juli

Juli! Als ich ein Kind war, war mir dieser Monat der allerliebste.
Er hatte so einen Hauch von Unendlichkeit. Die Schulferien hatten gerade begonnen und deren Dauer war noch sooo laaaang. Ganz im Gegensatz zum August, der mich dann schon wieder an die Endlichkeit erinnerte, mit den Ermahnungen meiner Mutter, täglich ein wenig vom Lernstoff anzuschauen, um mich auf das nächste Schuljahr vorzubereiten. Weiterlesen

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Juni – Monat der Göttinnen in ihrer strahlendsten Kraft

Juni!!!
Der hellste Monat des Jahres, Übergang von der Blüte zur Reife, die Zeit der ersten Ernte.
Ein Monat, in der immer schon Göttinnen in ihrer strahlendsten Kraft gefeiert wurden – als Ausdruck für die langen Tage, das helle Sonnenlicht, die Natur in ihrer stärksten Form. Jetzt – so waren die Menschen in alten Zeiten überzeugt – bringt die Große Göt­tin­ Fülle und Über­fluss. Voll erblüht regiert sie von nun an den ganzen Sommer.
Gleich am 1. Juni wurde im antiken Rom das Fest der Cardea gefeiert. Sie ist die Göttin der Schwellen, der Türscharniere und der Türgriffe. Ihr Name kommt von Weiterlesen

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Fronleichnam – Blut + Brot: Alles nur geklaut …

Fronleichnam das „Hochfest“, das – theologisch gesehen – die Einsetzung des Sakramentes von Wein und Brot zum Inhalt hat.
Wieder so ein verzweifelter Versuch, zutiefst weibliche Symbole irgendwie in den patriarchalen Kontext des monotheistischen Glaubens zu stellen.
Denn bei Fronleichnam geht es um die sogenannten „Altarsakramente“. Und mit diesen soll die leibliche Gegenwart Jesu Christi in Form von Wein (= Blut) und Brot (= Leib) symbolisiert werden.
Schauen wir uns das doch einmal genauer an.
Blut ist Symbol und Ausdruck für zweierlei:
Für Verletzung oder aber auch für nährende Substanz.
Und wenn Blut nicht Sinnbild für Verletzung und Tod ist, dann ist es – als Blut der Gebärmutter – die Weiterlesen

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Ambarvalia – Fest für das heranreifende Getreide

Ende Mai, laut einigen Quellen exakt am 29. Mai, wurde im antiken Rom Ambarvalia gefeiert. Ein Fest zu Ehren der Göttin Ceres bzw. Dea Dia. Der Name gibt Aufschluss darüber, was hier wohl getan wurde: lateinisch „amb-“ bedeutet „um, herum“, „arvum“ ist „Feld bzw. Acker“. Es gab hier sogenannte Lustrationsriten – „lustrieren“ bedeutet „ringsumgehen“. Die Ambarvalia waren also Feldumgänge bzw. Prozessionen rund um die Felder, deren Früchte sich nun – Ende Mai – in einer wichtigen Wachstumsphase befinden. Die „neue Früchte“ sind noch grün und es gibt schon deutlich sichtbare Halme, aber bis zur Ernte kann noch viel geschehen.

Entschuldigung an die Gottheiten

Die Arbeit wurde an diesem Festtag niedergelegt. Die bäuerlichen Familien trugen weiße Kleidung und Olivenkränze auf dem Haupt.
Die Menschen wandten sich dabei mit einer Entschuldigung an allen Gottheiten, die man vielleicht im Laufe des Jahres beleidigt haben könnte, weil man befürchtete, dass diese dem Gedeihen der Felder schaden konnten.
Dabei gab es an den Gott Mars gerichtete Lieder, mit denen man dessen verderbliche Macht fernzuhalten versuchte. Auch die Semones und die Lares wurden mit Gesängen beschworen. Die Semones sind Erdgottheiten, die vor allem mit dem Gedeihen der Saat in Zusammenhang gebracht werden. Die Lares sind Schutzgottheiten, die ursprünglich als die Geister der Toten, die in der Erde vergraben waren, angesehen wurden. Als deren Mutter gilt die Göttin Larunda.

Ganz besonders standen die Ambarvalia im Zeichen der Fruchtbarkeits-, Acker und Erntegöttin Ceres. In Vergils Georgica heißt es, dass zum Segen der jungen Früchte das Feld dreimal umschritten wurde.
Das lässt auf die Göttin in ihrer dreifachen Form schließen – die junge, die fruchtbare und die weise Alte. Und auch bei den Zyklen der Natur sind diese drei Phasen wichtig, damit die Ernte den erhofften Erfolg bringt.

Diese Festivitäten sind in zahlreichen Schriften u.a. bei Servius, Macrobius, Cato oder Vergil erwähnt.
Während Vergil diese Rituale ausschließlich auf das Gedeihen des Getreides bezieht, beschreibt Cato die Feste in einem komplexen Zusammenhang, der sich auf das gesamte bäuerliche Anwesen und den Schutz desselben.

Die Kulthandlungen der Arval-Brüder

Einen besonderen Bezug zu diesem Fest hatten die sogenannten Arval-Brüder, die „Fratres Arvales“, einer Priesterschaft von zwölf Priestern, die die Erd- und Ackergöttin Dea Dia verehrten.
Deren Name leitet sich vom lateinischen Wort „arvum“ ab, was Acker oder Feld bedeutet.
Die ersten Arvalbrüder sollen die zwölf Söhne der Göttin Acca Larentia gewesen sein, die sagenhafte Amme der mythischen Stadtgründer Romulus und Remus, die auch als Mutter der ursprünglichen Totengeister Lares gilt, die aber später zu jenen guten Geistern wurden, die Äcker und Felder und auch den Haushalt beschützen.

Später ging die Verehrung der Arvalbrüder auf Dea Dia über: Dea bedeutet einfach Göttin und ist daher mehr ein Titel als ein Name. Dia hingegen hat die gleiche Sprachwurzel wie Diana, deren Verbundenheit mit der Natur zentrales Element ihres Mythos ist.

Fest zur Entwicklung jeden Lebens

Dea Dia wird allerdings oft mit der Göttin Ceres, manchmal auch mit Tellus Mater, Ops, Hebe oder eben auch mit Acca Larentia gleichgesetzt – also einfach all den Wachstums- und Lebensgöttinnen, deren unendliches, nährendes Reich sich auf den Feldern und Fluren erstreckt.

Aus dem Archiv der Arvalbrüder stammen Informationen zu den Kulthandlungen, aufgezeichnet auf Tafeln, die man 1570, 1699, 1866 in den Grundmauern des Tempels der Dea Dia entdeckt hat.
Diese rituellen Handlungen zielten vor allem auf die Fruchtbarkeit der Felder und der reifenden Saat ab und waren daher auch untrennbar mit dem Wohlergehen Roms verbunden. Im erweiterten Sinn geht es auch um die Fruchtbarkeit der Erde und die Entwicklung jeden Lebens.
So wissen wir, dass auch die „Fratres Arvales“ alljährlich Ende Mai bzw. Anfang Juni die „Ambarvalia“ veranstalteten, das dreitägige Hauptfest der Göttin.

Der Überlieferung nach beinhalteten diese „Ambarvalia“ u.a. Zeremonien mit Weihegaben in Form von Weihrauch und Wein. Am ersten Festtag wurden rituell geweihte ausgedörrte und frische Ähren berührt und mit Lorbeer bekränzte geweihte Brote verteilt.
Zu Sonnenaufgang wurden Früchte, Räucherwerk und Wein dargebracht und die Statue der Göttin rituell gesalbt.

Im übertragenen Sinne können wir diese alten Riten der Ambarvalia wieder aufleben lassen, um auf unsere Art und Weise heranreifende Projekte zu segnen, sie in diesem zarten Stadium der Reife zu schützen und uns an alle guten – internen und externen – Kräfte zu wenden, die dazu beitragen, dass das Ergebnis einer guten Ernte so eintrifft, wie wir es uns wünschen.

Mehr Infos zu den erwähnten Göttinnen:
Acca Larentia
Ceres
Dea Dia
Diana
Hebe
Larunda
Ops
Tellus Mater

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